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Laserinduzierte Plasmaspektroskopie (LIPS)
Klaus Faulian,
Bianca Morar
LIPS (Laserinduzierte
Plasmaspektroskopie) ist eine schnelle und berührungslose Technik zur
Analyse von festen, flüssigen oder gasförmigen Stoffen. Die analytische
Atomemissionsspektroskopie beruht auf einer thermischen Atomisierung beziehungsweise
teilweisen Ionisierung einer Probe im Plasma.
Wenn
ein gepulster Laser auf eine Probe fokussiert wird und die Intensität
über einem bestimmten Grenzwert liegt verdampft Material und es entsteht
ein Plasma (ein gasförmiges Gemisch aus Ionen, Elektronen und angeregten
neutralen Atomen beziehungsweise Molekülen) an der Probenoberfläche.
Die angeregten und strahlenden Atome und Ionen im Plasma emittieren ein
charakteristisches optisches Spektrum.
Eine spektroskopische Analyse dieser, vom laserinduzierten Plasma ausgestrahlten
Lichts erlaubt eine qualitative und quantitative chemische Analyse des
untersuchten Materials.
Die Plasmaemission wird über eine Faser auf das Optical Multichannel Analyzer
(OMA)-System (Abb. 2) abgebildet und spektral aufgelöst dasgestellt. Ein
optischer Vielkanalanalysator ermöglicht es, einen begrenzten Teil
eines Spektrums zeitgleich aufzunehmen.
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